Sarah Heineken

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Vorstellungsbrief anläßlich des DA-Tages am 6. Oktober 2013

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises Niederrhein
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vielen Dank für den herzlichen Empfang in Deutschland! Wegen gesundheitlicher Probleme kann ich heute leider nicht dabei sein, um den Deutsch-Amerikanischen Tag zu feiern. Ich wünsche Ihnen hierfür alles Gute und eine schöne Zeit!

Ich würde mich gerne vorstellen: Ich heiße Sarah Elina Heineken. Ich bin im März 21 geworden. Ich komme aus Ann Arbor, Michigan, aber ich studiere in Oberlin, Ohio. Ich studiere Germanistik als Hauptfach, und Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen als Nebenfächer. Ich habe von 2012-2013 mit VDAC Alumnus Jannik Geissler als Resident Assistant im Deutschen Haus gewohnt.

Der Deutsch-Amerikanische Tag bedeutet mir viel. Nicht nur wegen meiner Herkunft (Deutsch/Niederländisch/Amerikanisch), sondern auch wegen der Erfahrungen, die ich schon in Deutschland gemacht habe. Ich habe von 2010-2011 ein Auslandsjahr in Köln und im Sommer 2012 einen Wirtschaftsdeutschkurs in Düsseldorf gemacht. Diese Gelegenheiten sind mir durch Stipendien ermöglicht worden, die besonders für amerikanische Studenten bestimmt waren, die Interesse an Deutschland haben. Dadurch hat sich meine Leidenschaft für deutsche Kultur, Literatur, Geschichte und Sprache entwickelt. Ich bin sehr geehrt, dass ich vom VDAC die Möglichkeit bekommen habe, diese Leidenschaft noch weiter zu auszubauen.

Ich bedanke mich nochmal bei den Mitgliedern des Clubs für diese Möglichkeit und auch für Ihre Unterstützung in der vergangene Woche. Ich hoffe, dass es mir bald besser gehen wird, damit ich Sie persönlich kennenlernen kann.

Mit freundlichen Grüßen, Sarah Heineken


Jahresend Bericht

Wenn ich an Jahresende denke, muss ich immer an ein bestimmtes Lied vom Musical „Rent“ denken. Das Lied „Seasonsof Love“ fragt, wie kann man ein Jahr messen? In Sonnenuntergänge, Tassen von Kaffee? Lachen oder Streit? Als ich mich hingesetzt habe, um diesen Bericht zu schreiben, kam ich auf keine Antworten zu diesen Fragen. Es ist schwierig, die letzten 10 Monaten in Deutschland zusammenzufassen, da man niemals alle Momente auf ein paar Seiten Papier vollständig beschreiben kann. Welche Erinnerungen sind am bedeutsamsten? Die Zeiten, wo ich große gesundheitliche Herausforderungen überwunden habe, oder Tage, wo ich nur neben meiner Mitbewohnerin auf einer Decke im Garten stundenlang saß? Habe ich das Meiste im Unterricht gelernt, zum Beispiel über das politisches System Deutschlands oder die Grundtheorien zu internationalen politischen Ökonomie, oder als ich nur mit der Bürokratie vom medizinischen System kämpfen musste? Bin ich stärker geworden, von den Lehren von anderen Personen, oder von den Momenten, wo ich komplett alleine Lösungen für meine Probleme finden musste? Ich zweifelte und überlegte sehr lange aber trotzdem hatte ich keine Ahnung, wie ich den Bericht anfangen sollte.

Endlich habe ich mich an noch einer Strophe des Liedes erinnert: „In fünfhundert fünfundzwanzig-tausand sechshundert Minuten, wie kann man ein Jahr des Lebens messen? In Liebe! Und das Lied hat recht: wenn ich nur ein Wort benutzten könnte, um das Jahr zu beschreiben, würde ich auf jeden Fall „Liebe“ auswählen. Ich habe so viel Liebe in Düsseldorf erfahren: von Mitgliedern von DAFN und VDAC, von der „Adotivfamilie“, die ich im Studentenwohnheim gefunden habe und von anderen Freunden, die man während des großen Abenteuers des Auslandsjahres entdeckt. Die Liebe, die sie mir alle gezeigt haben, hat mir geholfen um zu gedeihen, trotz allem Heimweh, physischen Schmerzen und Krankheiten. Diese Liebe gab mir Kraft, um tatsächlich ein zu Hause in Deutschland aufzubauen. Deshalb ja, werde ich mein Jahr in Mitternächten, Sonnenuntergängen, in Kilometer und Tränen messen. Ich kann die Stunden in Deutsche Bahn Fahrkarten, Beteiligungsnachweisen, VDAC Seminare, Hausarbeiten, Brötchen, Daueraufträge, WG Parties, Rhein Spaziergänge und Arztrechnungen zählen. In Freundschaften, Besuche, Reisen und Auf Wiedersehen. Aber am meisten werde ich dieses Jahr in die Liebe, die lebenslang im Herzen bleiben wird, messen.

Ansichten
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